WARZEN
Die-Warze.de liefert umfassende Informationen zu Warzen, Warzentypen und den Symptomen. Ebenfalls werden Hilfestellungen zum Behandeln und Entfernen der Warzen gegeben.
 
Warzen sind meist kleine, evtl. stark ansteckende, in der Regel gutartige Geschwülzte der Haut. Die Warzen sind leicht erhöht oder selten auch flach und haben meist eine schuppige und raue Oberfläche. Die Infektion einer Warze wird durch ein ansteckendes Virus namens Humanes Papilloma-Virus (HPV) hervorgerufen. Es sind zur Zeit ca. 100 Untertype das Viruses bekannt. Eine solche Infektion erfolgt durch Berührung, die Erreger der Warze dringen dabei über sehr kleine Verletzungen der Haut oder Schleimhaut ein.
 
Warzen können in jedem Alter auftreten. Man unterscheidet diese nach aussehen und nach dem Bereich wo sie auftreten. Im Kindheits- und Jugendalter sind meist die gewöhnlichen Warzen/Stachelwarzen (Verrucae vulgares) bekannt. Sie bereiten sich häufig auf der Haut des Betroffenen aus. Zuerst sind diese Warzen sehr klein bis Erbsengroß, die später verhornen und sich schnell im umliegenden Bereich verbreiten können. Diese Warzenart tritt vorallem an Händen, Füßen und Fingern auf. Die Zeit der Infektion bis hin zum Sprießen der Warze (Inkubationszeit) ist sehr unterschiedlich, kann allerdings bis zu 20 Monate betragen.
 
Der häufigste Warzentyp ist die gewöhnlichen Warze/Stachelwarze. In Deutschland hat fast jedes Kind schon Warzen gehabt. Sogar 50% aller Erwachsenen hatten schon Fußwarzen / Handwarzen. Es leiden ca. 10% an Feigwarzen. Es wird vermutet, dass bis zu 80% der Menschen aus Industrienationen mit einem Warzen Virus infiziert sind.
 
Die Rolle des Immunsystems
Auch und gerade bei Infektionen mit Krankheitserregern, die schon an den Menschen als ihren Reservoirwirt angepasst sind, spielt der Zustand des Immunsystems des betroffenen Organismus eine wichtige Rolle.
 
Ob nach einer Infektion mit solchen Viren tatsächlich eine Erkrankung auftritt, hängt von der Menge der Erreger und vom Zustand des Immunsystems der betroffenen Person ab. Die Beobachtung, dass bei Virusinfektionen keineswegs alle Kontaktpersonen ebenfalls erkranken, hat verschiedene Ursachen. So kann durch vorherigen Kontakt mit dieser Virusvariante bereits eine Immunität bestehen, die Virendosis oder Virulenz für einen Krankheitsausbruch zu gering sein oder das Immunsystem in der Lage sein, trotz Infektion Krankheitssymptome zu verhindern. Bei intaktem Immunsystem und geringer Erregerdosis können Warzen entweder überhaupt nicht erst entstehen, einen weniger schweren Verlauf nehmen oder sich nach einigen Monaten ohne jede Behandlung von selbst zurückbilden.
 
Da die Immunabwehr bei Kindern noch nicht so ausgereift ist, sind sie auch häufiger von Warzen betroffen. Auch abwehrgeschwächte Menschen wie beispielsweise nach einer schweren Krankheit sind besonders gefährdet und auch Raucher haben eine erhöhte Empfänglichkeit für Warzen.
 
Behandlung
Warzen können sich nach einigen Monaten ohne jede Behandlung von selbst zurückbilden, wenn es der Immunabwehr des Körpers gelingt, die verursachenden Viren abzutöten. Die Warzen trocknen dann aus, und die Hornbedeckung schleift sich ab. Nach Abheilung ist jedoch die Wiederkehrrate von Warzen allgemein hoch. Andererseits können sie aber auch von Anfang an jahrelang bestehen bleiben oder sich durch Selbstansteckung zusätzlich noch vermehren. In diesem Fall sind die Warzen dann meistens schwer zu behandeln.
 
Bewährte Hausmittel
äußerlich punktuell: Schöllkrautsaft, Löwenzahnsaft, Kreide, Bananenschalen, Teebaumöl, Thuja
innerlich: Thuja, Teebaumöl, Vitamin C
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